07.05.2010
An der Produktionsschule Altona fertigen Schulabbrecher in Werkstätten wettbewerbsfähige Waren. Sie holen so ihren Schulabschluss nach - und qualifizieren sich sogar für einen Ausbildungsplatz. Financial Times Online
Thema vom 05.01.2010
Was sind Produktionsschulen? Das sind Schulen für Jugendliche,
die auf nor- malen Hauptschulen nicht mitkommen. Auf einer Produktionsschule
können sie ihren Hauptschulabschluss machen und gleichzeitig
in Berufe reinschnuppern.
Dieses Modell ist jetzt zehn Jahre alt und ziemlich erfolgreich.
"Jeder 14. Schüler gibt vorzeitig auf, obwohl vielen Schulabbrechern
als Perspektive nur Hartz IV bleibt. Doch nicht alle Aussteiger sind
unglücklich - und manche nutzen Angebote für eine zweite
Chance..." FOCUS SCHULE 6, Dez. 2009/Jan.
2010
Lernen und arbeiten kombinieren - Letzte Chance für Abbrecher
"Mehr als acht Prozent aller Hamburger Jugendlichen verlassen
die Schule, ohne einen Abschluss gemacht zu haben. Die Produktionsschule
Altona (PSA) bietet diesen Schulabbrechern eine letzte Chance. Sie
führt die Schüler an Arbeitsabläufe und ein geregeltes
Leben heran - und gibt ihnen die Möglichkeit, ihren Hauptschulabschluss
nachzu- holen..." Hamburger Abendblatt, 30.11.2009
Prominente über die Produktionsschule Altona
Loki Schmidt:
"... Ich hoffe, dass diese besondere Schule noch lange
so weiter arbeiten kann zum Wohl von schulisch schwächeren,
aber dafür manuell begabten Jugendlichen." mehr...
Eine Reportage von Rainer Link vom 15.03.2009
Wohin mit renitenten Hauptschülern, die den Unterricht schwänzen, dauernd Streit suchen und sich jedem Leistungsdruck entziehen? Vorstellung eines neuen Schultyps in Altona. (Anm. der Redaktion: Um den Beitrag über unseren Player hören zu können, benötigen Sie eine DSL-Verbindung. Eine Streamingversion für niedrigere Band- breiten finden Sie im Podcast-Angebot des NDR.)
Produktionsschulen - Reif für den Arbeitsmarkt
"Der schwarz-grüne Senat in Hamburg plant laut Koalitionsvertrag,
in jedem Bezirk eine Produktionsschule. Damit ständen künftig
500 Plätze zur Ver- fügung. 'Die neuen Schulen richten sich
an Schulschwänzer und Schulabbrecher, die an Produktionsabläufe
und an gere- geltes Lernen herangeführt und auf eine Ausbildung
vorbereitet werden sollen', sagt Annegret Witt-Barthel, Sprecherin
der Schulbehörde und verweist auf die erfolgreiche, bisher einzige
Schule die- ser Art in der Hansestadt, die Produk- tionsschule Altona
(PSA)..." Frankfurter Rundschau, 06.12.08
Stiftung Stahlwerk
Georgsmarien- hütte fördert die PSA
Dank der Unterstützung durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte
können wir ab August die medien- pädagogische Arbeit in
der Video- werkstatt wieder aufnehmen. Die Freude darüber ist
groß, weil wir damit nicht nur ein für viele Jugendliche
interessantes Angebot machen können, sondern auch die Außendarstellung
der PSA ver- bessern. Die Videowerkstatt wurde bereits 1999 mit finanzieller Unterstützung
der ZEIT-Stiftung aufgebaut und bis 2005 gefördert. Über
eine Anschluss- finanzierung durch den Europäischen Sozialfonds
war die Videowerkstatt bis 2007 integraler Bestandteil unseres Bildungsangebotes. Pro Jahr wurden etwa zehn unterschiedliche Filmprojek- te von den
Schülerinnen und Schülern produziert und vermarktet. Dazu
ge- hörten Imagefilme und Videodokumen- tationen, aber auch die
Bearbeitung von DVDs und Kopierarbeiten.
Im vergangenen Dezember lief die Finanzierung
der Werkstatt durch den Europäischen Sozialfonds aus. Da wir
die Personalkosten für den Medienpäda- gogen nicht aufbringen
konnten, wurden die Räumlichkeiten und eine hochwertige technische
Ausstattung mit zehn digitalen Schnittplätzen vorübergehend
nicht genutzt. Hausmitteilung, 14.04.08
Neue Chance für Start ins Arbeits- leben
Gut zwölf Prozent der Hamburger Schü- ler verlassen Jahr
für Jahr die Schule ohne Abschluss. Auf dem Arbeitsmarkt haben
sie kaum eine Chance. In der Produktionsschule Altona können
sie ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und dabei
ihren Schulabschluss nachholen. Welt am Sonntag, 23.09.07
Die zweite Chance
Eine Hamburger "Produktionsschule" hilft Hauptschülern, einen
Abschluss zu ma- chen.
Am 1. Februar 2007 hat in Mecklenburg- Vorpommern der Gründungskongress
des Bundesverbandes der Produktions- schulen in Deutschland stattgefunden.
Gastgeber war die Produktionsschule Wolgast des CJD Insel Usedom-Zinno-
witz.
Als Vorsitzender wurde Thomas Johans- sen (im Bild links), Leiter
der Produk- tionsschule Altona in Hamburg, gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder
(v.l.n.r):
Bernd Reschke, Werkstattschule Hanno- ver, Cortina Gentner, TU Hannover,
Sa- bine Trepke, Produktionsschule West- mecklenburg, Holger Kiehn,
CJD Produk- tionsschule Waren/Müritz. mehr...
Gemeinschaftsaktion der PSA und des
Eine Stimme für künftige Genera- tionen
"In einem Workshop entwickeln Gym- nasiasten und Hauptschüler
gemeinsam Plakate, die den Zustand der Erde bewusst machen sollen
..." Hamburger Abendblatt, 03.03.07
"Was ihr macht, wird gebraucht"
Eine zweite Chance für Hauptschüler ohne Abschluss
Klartext: Schulleiter Thomas Johanssen im Abendblatt-Interview Hamburger Abendblatt, 08.07.06
Hier werden Schwänzer zu Muster- schülern!
"Sandra (19) fiebert dem August ent- gegen. Dann geht es für
die Schülerin aber nicht in den Urlaub sondern ins Büro..." Hamburger Morgenpost, 23.06.06
Besuch aus Brüssel
Sven Kjellström, Direktor in der Gene- raldirektion für
Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit
in der Europäischen Kommission be- suchte am 15. Mai die Produktions-
schule. Begleitet wurde er von Vertre- tern der Behörde für
Arbeit und Wirt- schaft und der Behörde für Bildung und
Sport.
Nach einem ausführlichen Gespräch mit Schülerinnen
und Schülern der Video-
und der Grafikwerkstatt zeigte sich Herr Kjellström beeindruckt
von deren Kom- petenz.
Die Erläuterung unseres Konzeptes stieß auf großes Interesse.
Die Produktionsschule wird seit 2005 vom Europäischen Sozialfonds
gefördert.
Sat.1 am Abend: "Anders lernen"
Sendung vom 25.04.2006
Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen De- batte um "gescheiter-
te Schüler" und "ver- zweifelte Lehrer" stellt der Beitrag die
Arbeit in der PSA dar. Film ansehen (6 MB, WMV)
"Nachgefragt" auf HH 1
Sendung vom 04.04.2006
Thomas Johanssen im Interview bei Herbert Schalthoff!
Praktisches Lernen: Die "Produk- tionsschule"
in Hamburg-Altona
Reportage von Rainer Link, Deutsch- landradio, Länderreport vom
17.10.2005 ca. 14 min "Hauptschüler, die sich nicht
auf Schule einlassen wollen und deshalb den Unterricht stören
oder schwänzen, sind keine Seltenheit und sie werden mehr. Die
herkömmliche Hauptschule kapi- tuliert vor dieser Zielgruppe.
Für diese schwierigen Schüler gibt es in Hamburg seit einigen
Jahren die Produktionsschule nach dänischem Vorbild.
Praxis wird hier großgeschrieben. Hier produzieren und vermarkten
die Schüler Waren und Dienstleistungen.
Die Produktionsschule Altona ist Ham- burgs einzige Schule, die ihren
Schülern Geld zahlt. 150 Euro pro Monat, aus den Erlösen
der Werkstattarbeit - als Anreiz und Anerkennung."
ESF fördert Produktionsschule
Seit August 2005
fördert der Euro- päische Sozial- fonds (ESF) eine Neuaus-
richtung der Videowerkstatt. Im Rahmen des Projektes soll die Quali-
fizierung der Jugendlichen über die Produktion vonsogenannten Intro-Movies
(Multimedia-Movies) für das Internet erfolgen. Dabei wird ausgehend
vom Medienkonsum der Jugendlichen (Quan- tität, Seh- und Hörgewohnheiten,
Informationsgewinnung und Unterhal- tung, ästhetischer Anspruch)
die eigene Medienproduktion ins Zentrum der Arbeit gestellt.
Hauptschüler fragen Politiker:
Haben wir überhaupt eine Chance?
"Zur Schule gehen, eigenverantwortlich arbeiten, statt dumpf pauken
- und auch noch Geld bekommen, das ist vermutlich der Traum aller
Schüler..." Hamburger Abendblatt, 23.05.05
Spielfilme online
Die letzten Spielfilm-
projekte der Produk- tionsschule können ab sofort auch online
an- geschaut werden.
Darunter der Preisträ- ger der Hamburger Jugendmediale 2003 "Stratzen
Flitzen Heizen". Voraussetzungen sind ein aktueller Windows MediaPlayer
und eine DSL-Verbindung. mehr...
Bucerius LERN-WERK Rostock
Auch in den neuen Bundesländern ist die Ausgangslage für potentielle
Haupt- schüler schwierig. Fehlende Lehrstellen und Berufsperspektiven
sowie eine zunehmende soziale Disintegration von Familien in Ballungsgebieten
haben die Leistungsbereitschaft und Lernmotivation auch in den neuen
Bundesländern nachhaltig verschlechtert.
Der Praxislerntag, den das Bucerius LERN-WERK Rostock in den Schulen
fördert, ist ein wöchentlicher Lerntag im Betrieb. Er umfasst
einen vollständigen Arbeitstag pro Woche und wird über ein
ganzes Schuljahr hinweg durchgeführt. Der Praxislerntag wird
in der 9. Klasse durchgeführt. Eine besondere betrieb- liche
Lernaufgabe verbindet betriebliches und schulisches Lernen. mehr...
Mittagstisch ab 4,50 €
Die von Schülerinnen und Schülern be- wirtschaftete Kantine
der Produktions- schule erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Kein Wunder, denn mit einem Preis von nur 4,50 € für den Mit- tagstisch
sticht sie jeden Schnellimbiss aus.
Geöffnet ist Montag - Freitag jeweils von 12.30 Uhr bis 13.30
Uhr.
Den aktuellen Speiseplan finden Sie hier.